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Hallo Welt!

HURRA!!

Mein Umzug ist geglückt. Seit heute teile ich meine Werke, Ideen und Gedanken mit euch in diesem Blog.

Meine Liebe zu Handarbeiten und schönen Einzelstücken begleitet mich schon mein Leben lang. Ich mag es, einerseits in Materialien zu schwelgen, andererseits die Farben harmonisch miteinander zu kombinieren und somit einzigartige Stücke zu schaffen. Hierbei setze ich mein Augenmerk besonders auf klare ausdrucksstarke Kreationen.
Jedes meiner Werke soll das Gefühl der Einzigartigkeit verleihen, die Gewissheit sich mit etwas besonderem zu schmücken, dass kein anderer hat.

Das erste Mal hatte ich einen kreative Anfall, in den 80er Jahren. Meine Kinder waren noch klein und es war aktuell Bilder auf Pullover zu stricken. Märchenpullover waren für meine Kinder und ihre Freunde das Größte.

Es begann erneut im Mai 07, als ich meine Freundin Anke besuchte…

…mich befiel, mal wieder, das große Strickfieber.

Diesmal traf es mich mit einem Thema das ich schon in der Schule gemieden habe.

….. Socken stricken!!!!

Mit Hilfe der Anleitung meiner Freundin und mit dem Grundwissen meiner Jugend (Danke Oma!), machte ich mich an das erste Paar Socken. Das Zweite folgte und schon bald saß ich auf einem farbigen Sockenberg.

…dann kamen die ersten Aufträge, und ich verbrachte nebst Arbeit und Haushalt jede freie Minute mit Stricknadel und Wolle!

So stricke ich im Winter auf meinem Sofa und im Sommer auf dem Balkon oder im Badeanzug am See. Und jetzt, zwei Jahre später stricke ich noch immer…

… bald auch deine neue Lieblingssocke?

Der Alltag kann ganz schön anstrengend sein: in der Familie und im Beruf täglich vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Mit einem kreativen Hobby lässt sich diesem Stress viel besser begegnen, da können Körper und Seele besser entspannen. Beim Stricken kann ich mich intensiv vertiefen und alles um mich herum vergessen. Dabei verschwindet die Alltagshektik auch allmählich, denn Stricken hilft mir, die innere Ruhe zu finden. Es genügen zwei Stricknadeln und etwas Wolle dazu – und schon kann’s los
gehen.

Das ist Wellness, die ich ganz einfach zu Hause erleben kann. Da stellt sich neben der kreativen Entspannung auch schnell ein erstes Erfolgserlebnis ein.

Diese sind gleichsam nur das Nebenprodukt. Denn eigentlich gilt beim Stricken: Der Weg ist das Ziel.

Stricken ist mehr als Socken, Pullover oder Schals produzieren.

Stricken ist für mich wie meditative Entspannung.
Die Bewegungen, mit denen die Maschen erzeugt werden, sind gleichförmig. Nach einer Weile stricke ich „wie im Schlaf“. Das heißt,
ich schicke mein Großhirn schlafen und lasse meine unbewussten Gedanken fließen – wie im Traum oder in der Meditation. Ein klingelndes Telefon „reißt“ mich aus dieser Stimmung heraus wie am Morgen der Wecker.

An meinen gekreuzten Nadeln prallt so manches ab – nicht nur ein Vampir!

Mein Strickzeug wirkt wie eine Barriere, die mich schützt, die ich aber jederzeit übersteigen kann.

Stricken verleiht meinen Gefühlen und Gedanken Gestalt.
Wer beim Griff nach einem Strickzeug, an dem er am Abend vorher während eines beklemmenden Films gearbeitet hat, wieder die Gefühle vom Vorabend erlebt, kennt die Kehrseite der Medaille. Und ein Pullover, der während einer Beziehungskrise entstand, wird nur selten ein Lieblingsstück.

Andererseits: Kann ich in Gestricktes Gefühle – die Liebe zum Empfänger, die Entspannung eines freien Tages, die Freude am
Muster – hineinstricken.

Stricken ist für jeden Menschen eine Bereicherung.
Wer stricken kann, hat es in der Hand, jederzeit und überall um sich herum eine Insel aus Sicherheit, Ruhe und Entspannung aufzubauen, in der er manuell oder geistig kreativ sein kann.

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